Die Beschreibung einer
Heiligen Birma ist eigentlich sehr kurz und ganz simpel: "Einfach Bezaubernd!";
aber da wahrscheinlich die meisten genau das auch über ihre Katzen sagen, muß ich wohl
etwas genauer darauf eingehen. Das erste, was auffällt sind ihre schönen, blauen Augen.
Wenn man die Gelegenheit hat, etwas länger in diese Augen hineinzuschauen, so denk man,
daß man in den Spiegel seiner eigenen Seele schaut...
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Das nächste sehr Auffällige an Birmchen
ist ihr Wesen. Sie sie sind immer präsent aber man fühlt sich nie von ihnen belästigt:
Im Gegenteil! Wenn Frauchen / Herrchen mal der Meinung ist, mit dem Stubentieger schmusen zu
wollen, ist ihre Hoheit dazu meist grade nicht in der Stimmung (Ausnahmen bestätigen
natürlich auch hier die Regel). Andersherum freut man sich umso mehr, wenn das Kätzchen
von sich aus ankommt um sich ihre Ration Schmuseeinheiten zu holen.
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Das allgemeine Aussehen ist
erst das dritte, was einem auffällt. Der Leihe mein sowieso zuerst das alle Birmakatzen
gleich aus sehen. Wie oft hatten wir schon Freunde zu besuch, die uns verwundert gefragt
haben, wie wir unsere Katzen bloß auseinander halten können...! Nichts leichter als das.
Birmchen sind äußerst kompakt - nicht so "verhungert" wie etwa eine
Siam-Katze. Das Fell ist seidenweich und größtenteils champagnerfarben. Nur die Maske,
die Ohren, der Schwanz und die Beine sind farblich abgesetzt, was der Katze etwas Kontrast
verleiht. Diese Einfährbung nennt man "Points". Die Birmakatze ist eine
Point-Katze mit halblangen Fell.
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Die Points gibt es in den
Farben: seal, blue, red, choclate, lilac, cream und alle diese Farben als tabby, tortie oder
torbie. Falls eine dieser Kombinationen nicht möglich sein sollte, so mögen die
Genetik-Fanatiker uns bitte verzeihen. Wir haben ausschließlich blue und das ist auch
unserer Lieblingsfarbe, wobei uns seal und lilac auch noch sehr gefallen.
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Das Einzigartige der Fellzeichnung habe ich mir bis zum Schuss aufgehoben: Die Söckchen (und Sporen...). Am
Ende jeden Beines tragen die Birmchen schneeweiße Socken. Idealerweise gehen diese
bis zum ersten Gelenkt. Die Sporen an den Hinterbeinen laufen spitz nach hinten zu und
gehen, ebenfalls idealerweise, bis auf 2/3 zum zweiten Gelenk.
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Wer genaueres über den Rassestandard der Birmakatze wissen möchte, dem möchten wir folgendes Buch empfehlen:
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Tabellarische Übersicht des Rassestandards
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| Merkmal: |
Beschreibung: |
Fehler: |
| Körper |
Muskulöser, kräftiger,
langer Körper mit horizontaler Rückenlinie, kräftiger,
muskulöser Nacken.
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gedrungener Körper; feine Knochenstruktur. |
| Beine, Pfoten |
Verhältnismäßig kurze, aber
kräftige Beine mit runden Pfoten.
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lange, schlanke Beine; ovale Pfoten. |
| Kopf |
Der Kopf hat die Form eines
gleichschenkeligen Dreiecks mit überall abgerundeten Ecken, er muß etwas länger als
breit sein, ideales Verhältnis 5:4. Die leicht konvexe Stirn ist vor den Ohren
abgeflacht, die Wangen sind rund, Kiefer und Kinn sind gut ausgeprägt. Von vorne gesehen
ist die mittellange Nase gleichmäßig breit. Im Profil sieht man eine "romanische
Nase", das heißt, der Nasenspiegel ist leicht abgeschrägt und an der Haarlinie
beginnt eine leichte Wölbung, die kurz unterhalb der gedachten mittleren Augenlinie in
eine deutliche Einbuchtung übergeht.
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zu schmaler, langer Kopf; zu
breiter, eckiger Kopf; Stop; gerade Nasenlinie; fliehendes, flaches Kinn; Ober- oder
Unterbiß
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| Ohren |
Die Ohren sind offen an der
Basis, sie sind etwas höher als breit, die Enden sind abgerundet. Die mediale Ohrenecke
liegt auf gerader Linie mit der gedachten Augenmittellinie.
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zu hoch oder zu tief plazierte Ohren |
| Augen |
Die großen Augen sind fast
rund und gut geöffnet.
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zu tiefliegende oder
hervortretende Augen; Schielen; andere Augenfarbe als blau
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| Schwanz |
Der Schwanz sollte, wenn er
längs neben dem Körper gehalten wird, bis an die Schultern reichen, er sollte voll
behaart sein: eher buschig als fedrig.
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Knick (wenn Wirbel sichtbar
und/oder fühlbar nicht in der fortlaufenden Schwanzlänge liegen)
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| Fell |
Das Fell ist halblang bis lang
und hat eine seidenartige Struktur. Durch die mäßige Unterwolle ist es weder richtig
anliegend noch richtig abstehend und verknotet nicht. Die Katze soll eine volle Halskrause
tragen.
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wolliges Fell |
| Birmaabzeichen |
Die Handschuhe, Stiefel und Sporen müssen rein weiß sein.
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| Vorderbeine |
Die weißen "Handschuhe" sollen auf beiden Vorderpfoten symmetrisch sein. Das Weiß endet in
gerader Linie genau im Gelenk zwischen Zehenknochen und Mittelfußknochen.
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weiß auf der Hinterseite der
Vorderbeine; Farbflecken im Weißanteil; asymmetrischer Weißanteil
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| Hinterbeine |
Die weißen "Stiefel" sollen auf beiden Vorderseiten der Hinterpfoten symmetrisch sein. Das
Weiß auf der Vorderseite der Hinterpfote geht mindestens bis zum Gelenk von Zehenknochen
und Mittelfußknochen. Auf der Rückseite der Hinterpfote bildet das Weiß einen Keil auf
dem Sohlenstreifen, dessen Spitze kurz vor dem Fußwurzelknochen endet. Diese
"Sporen" sollen auf beiden Hinterpfoten symmetrisch sein.
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nicht spitz auslaufende Sporen; asymmetrischer Weißanteil;Farbfleck im Weißanteil |
| Point |
Maske, Ohren, Beine und Schwanz müssen die gleiche Farbe und Farbintensität haben ohne Flecken, Zeichnung oder
Schattierungen. Alle Haare müssen vollständig in der jeweiligen Pointfarbe durchgefärbt
sein. Augen- und Lippenumrandungen sowie der Nasenspiegel müssen gleichmäßig und
einfarbig in Übereinstimmung mit der Pointfarbe ausgefärbt sein. Auf der Stirn ist die
Maske durch Streifen, die bis zu den medialen Ohrecken gehen, mit den Ohren verbunden. Der
Rest des Fells ist sehr hell, eierschalenfarben, der Rücken zeigt goldenes Beige auch bei
allen Farben. Der Bauch ist vollkommen weiß.
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vollständig durchgefärbter Kopf; heller Rand um die Augen (Brille); helles Kinn; helle Schnurrhaarkissen; weiße
Haare in den Points; nicht gleichmäßig gefärbte Points; Pigmentflecken in den Abzeichen
oder auf dem Nasenspiegel
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| Körperfarbe |
Die Körpergrundfarbe des Fells ist sehr hell, eierschalenfarben, der Rücken zeigt goldenes Beige auch bei allen
Farben. Der Bauch ist vollkommen weiß. Bei der Beurteilung der Körperfarbe wird der
Katze, die die geringste Schattierung auf Rücken und Flanken hat, der Vorzug gegeben. Die
leichte Schattierung muß gleichmäßig und in Übereinstimmung mit der Pointfarbe sein.
Es muß ein deutlicher Kontrast zwischen Körperfarbe und Pointfarbe bestehen.
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fehlender Kontrast zwischen Körper- und Pointfarbe; stark gezeichneter Körper (Streifen, Flecken); weiße oder
dunkle Flecken an Brust oder Bauch
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| Standartisierung: |
Standards werden von den Weltorganisationen WCF, GCCF, CFA, FIFe ausgearbeitet und gelten für ihre angeschlossenen
Vereine in der ganzen Welt! Alle Richter dieser Organisationen sind verpflichtet, die
Standards genau zu akzeptieren und danach zu richten. Das heißt also: Ob in Australien
oder Brasilien, in Singapur oder Finnland, alle Katzen werden nach demselben Standard
gerichtet, der sich bei dieser Rasse nur minimal unterscheidet.
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